Quick Basic Dieses Tutorial soll Leuten einige Grundbefehle der Programmiersprache Quick Basic (kurz QB) begreiflich machen. Damit sie diese Befehle besser verstehen können, sollten sie sich einen Quick Basic Compiler aus dem Internet herunterladen. Auf unserer Homepage befindet sich auch einer, der von Microsoft geschrieben wurde. Compiler sind dazu da, die menschennahen Befehle in computernahe Befehle umzuschreiben, so dass die Betriebssysteme diese verstehen. In Quick Basic, einer sehr einfachen Sprache, gibt es nicht besonders viele Befehle die man kennen muss um zum erfolg zu kommen, aber da QB so einfach ist, muss auf manches verzichtet werden, also ist auch keine Winsock Art vorhanden, die einem das Internet nahe bringt.. man müsste, wenn man sich die Mühe gibt mit Quick Basic so etwas zu schreiben; die Befehlstrings die ans Modem gesendet werden schicken :) das ist nicht gerade sehr einfach, also werde ich in diesem Tutorial nicht darauf eingehen. Print/Cls PRINT; schreibt etwas auf den Bildschirm, wobei man zwischen 16 Farben wählen kann, diese muss man einmal einstellen und sie gelten bis zur nächsten Änderung. Man stellt sie mit dem Befehl COLOR {Farbe(1-16)} Als Beispiel schreiben wir einmal The Darknet in Rot COLOR 4 PRINT "The Darknet" Nun können wir auf Run->Start (verschieden von Compiler zu Compiler) drücken und was erscheint auf dem Bildschirm, unser Text! War doch einfach, aber was ist das. Wenn ich jetzt nochmal auf Start klicke, dann kommt es doppelt, wie kann ich das löschen? Ganz einfach - man tippe einfach CLS ein, denn CLS heisst [C][L]ear [S]creen, schon ist der Bildschirm wieder schwarz.. Mit einem Semikolon ";" kann man auch komplexere Sachen machen: PRINT "Hallo "; zahl; "ter Benutzer" so wird der Wert von zahl direkt angehängt, hingegen wird er mit einem Komma "," in die nächste Spalte geschrieben. Input/Variablen Wie so zu sagen jeder befehl ist auch eine Inputbox nicht schwer, jedoch sollte man zuerst wissen wasein Variable ist, denn in dieser wird die Eingabe gespeichert. Also, eine Variable ist wie der Name schon sagt eine "Änderbare" :-) Eine Variable hat IMMER einen Namen und einen Wert. den Wert einer Variable bestimmten ist ganz einfach, wollen wir in die Variable x den Wert "Hallo" reinschreiben, so sagen wir einfach x = "Hallo" abfragen können wir x mit dem vorher kennengelernten Befehl, Print. also geben wir ein PRINT x und was erscheint auf dem Bildschirm, "Hallo" Nun, wenn ich aber eine Variable haben will die nur numerisch ist, oder eine die nur alfanummerisch ist, ganz einfach, für Zahlen ohne Komma-Stellen verwenden wir die Integer Variable, sie endet immer mit einem %-Zeichen, also a% und für Texte verwenden wir Strings, diese enden immer mit einem $, also a$... nun die Input Box (Eingabefeld) um z.B. eine Namensabfrage zu machen, verwenden wir folgenden Code: INPUT "Gib bitte deinen Namen ein: ", name$ PRINT "Hallo "; name$; ", schön dich zu sehen :-)" Auf dem Bildschirm wird als erstes der Text "Gib bitte deinen Namen ein: " eingeblendet, nun wird di Tastatur freigegeben, bis der Benutzer enter drückt, dann wird das eingegebene in die Variable name$ (einer String-Variable) abgespeichert, es könnte auch eine integer oder einfache Variable sein.. Nun wird im zweiten Schritt auf dem Bildschirm die Begrüssung ausgegeben, wäre der Name keeper, so käme dann also: "Hallo keeper, schön dich zu sehen :-)" man kann natürlich auch andere Sachen mit der Variable anstellen, das müsst ihr wissen... IF/THEN/ELSE Nun wollen wir mal schauen wie man z.B. eine Passwort abfrage macht, am besten mache ich einfach mal ein Beispiel: INPUT "Please enter your password: ", pass$ IF pass$ = "keeper" then PRINT "Access granted!" ELSE PRINT "Access denied!" END IF Auf Deutsch heisst das, ohne Input box: Wenn das eingegebene Passwort "keeper" ist, dann schreib "Access granted!" sonst schreib "Access denied!" fertig. Ich möchte nicht weiter gross reden, wenn ihrs nicht kapiert habt, dann schreibt an info@thedarknet.ch.. GOTO / DO LOOP GOTO; heisst, gehe zu, also probieren wir das mal an der Passwortabfrage, wenn das Passwort richtig ist soll er an eine Stelle gehen, sonst wieder zum Anfang.. Start: CLS INPUT "Please enter your password: ", pass$ IF pass$ = "keeper" then goto Granted ELSE goto Start Granted: PRINT "You're in! Access granted!" jetzt kann der Benutzer bei falscher eingabe gleich wieder von vorne anfangen und sonst gehts nach der Sprungmarke "Granted" weiter.. Wenn wir jetzt alle Zahlen von 1 bis 100 auf den Bildschirm rausschreiben wollen, so gibts 4 Möglischkeiten: ' 1. Möglichkeit: x% = 1 Start: If x% < 101 then x% = x% + 1 PRINT x% goto Start ELSE PRINT "Fertig!" Diese Art erhöht x immer um 1, solange x kleiner als 101 ist und gibt x aus, sonst gibt es "Fertig!" aus.. ' 2. Möglichkeit: DO x% = x% + 1 print x% LOOP WHILE x% < 101 Diese Art kreist immer, solange die Behauptung x% < 101 wahr ist.. ' 3. Möglichkeit: WHILE x% < 101 x% = x% + 1 PRINT x% WEND Gleiche Art wie die 2. nur anders geschrieben... ' 4. Möglischkeit: FOR x = 1 to 100 PRINT x NEXT x Ich persönlich würde diese Variante benutzen, aber ich will nicht sagen, dass die aneren schlechter sind, nur muss hier am wenigsten code geschrieben werden, funktionieren tut das so: x wird in jedem Durchlauf um eins erhöht, bis x = 100 ist, dafür steht das "FOR x = 1 to 100" und das "NEXT x", der rest gibt immer das aktuelle x aus.. Dateien Schreiben/Lesen Ok, alle wollen eine Datei schreiben und lesen :) das ist auch ganz einfach. Man kopiere einfach meinen Code :) 'Schreiben: OPEN "c:\Windows\Desktop\info.txt" for output as #1 PRINT #1, "[ The Darknet ]" CLOSE #1 Dies öffnet die Datei info.txt auf dem Desktop zur Ausgabe (output) und schreibt (print) in diese Datei, die als #1 gekennzeichnet ist (#1) Den Text "[ The Darknet ] rein. Danach wird die Datei (#1) wieder geschlossen (close) Nun ein Beispiel zum dies wieder lesen ;) 'Lesen: OPEN "c:\Windows\Desktop\info.txt" for input as #1 WHILE NOT EOF(1) LINE INPUT #1, read$ PRINT read$ WEND CLOSE #1 Mit der Open Funktion spricht man auch das Modem, den Drucker, etc. an.. das ist meiner Meinung nach eben der Nachteil von QBasic, aber es kann auch spass machen so primitiv zu programmieren ;) :: Information :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: Dieser Text hier stammt aus dem Tutorial Archiv des Login Club´s :: Visit: http://www.login-club.org | irc.euric.net 6667 #loginclub :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: ::